Freitag, 1. November 2013

Slawenburgen im Lauenburgischen [2] – Farchau; Slawenburg und später Bischofsanwesen

hallo liebe Leser,

heute wieder einmal ein Recherchebericht aus meiner Gegend zu dem Thema alte Slawenburgen und vergessene Ansiedlungen.

Diesmal habe ich in für Ronny, der die Webpage Slawische Wallanlagen in Deutschland betreut, die Location auf der früher zuerst eine Slawische Burganlage und dann das bischöfliche Schloss/Anwesen des Ratzeburger Bischofs gestanden hat, mit einer Fotoserie dokumentiert. Leider ist kaum etwas übrig geblieben. Man kann anhand der Gelandestukturen es sich vorstellen, was dort einmal gewesen sein könnte.
Auch ist dort im Gegensatz zu den Resten von der Burg Kittlitz, von der ich bereits berichtet habe, ist kein Schild oder ähnliches zu finden.

Hier meine Fotoserie:

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer trotzdem sich auf Spurensuche begeben will, ein Anhalts- und Orientierungspunkt ist das Restaurant und Hotel “Farchauer Mühle” auf der Landkarte.

Mein Tipp zur Anfahrt ist folgender:

Auf der L202 von Mölln oder Ratzeburg kommend in Schmilau auf die Dorfstraße Richtung Kirche abbiegen, an der Kirche vorbeifahren Richtung Wald und kurz vor dem Ortsausgang rechts in die “Jutebek” abbiegen (Hinweisschild Farchauer Mühle folgen) und nicht erschrecken der Weg macht nach einem kurzen Stück den Eindruck eines Waldweges, diesem Weg konsequent bis zum Restaurantparkplatz folgen und dort das Auto stehen lassen.
Dort geht ein anderer Weg ab, wo im Hintergrund ein Fachwerkhaus erkennbar ist; diesem Weg folgen. Etwa in der Mitte kommt ein Bereich der mit Schilf bestanden ist, der dort rechts abzweigende Weg führt Richtung Uferkante des Küchensees.

Eine Bemerkung sei mir noch gestattet; man darf keine Angst vor nassen Füssen haben (oder Gummistiefel einpacken) da das ganze Gebiet sehr modderig und feucht ist.

Was wiederum den Schluss zulasst das es ein slawischer Siedlungsplatz gewesen sein muss, der genau in das systemische Schema für slawische Burgen passte.

Die slawischen Besiedlungsreste wurden später von einem ersten bischöflichen Anwesen überbaut, welches auch nicht mehr aufzufinden ist.

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