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Sonntag, 27. Oktober 2013

Ahnenforscherstammtisch im Norden

… oder nach fast 2 Jahren Vorlaufzeit hat es endlich geklappt…

Die Nordlichter vom Ahnenforscher-Forum haben sich zum Premieren-Stammtisch zusammengefunden. Dabei waren auch Nicht-Forums-Mitglieder dabei.

Ich hatte das Thema bereits ad acta gelegt, bis ich vor ein paar Wochen eine PN über das Forum bekam, ob meine damalige Idee noch aktuell wäre.
Danach summte der Thread auf einmal wie ein Bienenschwarm und wir fanden dann auch schnell Termin und Location.

Getroffen haben wir uns gestern in der Lübecker Innenstadt im ‘Alten Zolln’ .
Man hatte uns eine ruhige Ecke reserviert, wo alle Platz fanden und wir waren für einen Premierenstammtisch mit insgesamt 8 Personen gut besetzt.
Es wurde in gemütlicher und netter Runde viel an Erfahrungswerten ausgetauscht und beschlossen dies möglichst in einem Abstand von 3-4 Monaten zu wiederholen.

Wer jetzt sich dafür interessiert und mit der Erforschung seiner Familiengeschichte anfangen möchte, ich kann von meinen Familiengeschichten nur sagen, sie ist manchmal spannender als ein Krimi, oder wer nicht weiterkommt…

der kann sich unter folgenden Links informieren oder uns kontaktieren

Eine Bemerkung zum Schluss:
Wir helfen gerne weiter, sind aber nicht dafür da anderen die Forscherarbeit abzunehmen.
Die Hilfe besteht in Anleitung und Hilfestellungen zum Selber-Weiterforschen.

Also scheut euch nicht uns auf den diversen Wegen zu kontaktieren und eure Fragen zu stellen…

denn “es gibt keine dumme Fragen …”

In diesem Sinne: ich freu’ mich schon auf das nächste Nordlichter-Genealogen-Treffen…

bist du auch dabei?

Montag, 15. April 2013

Jahresprojekt 2013 [1] – eine Häkelgardine fürs Wohnzimmer

Endlich lugt der Frühling auch hier im Norden auf die Wiesen und es macht wieder Spaß bei dem hellen Wetter zu werkeln.Zwinkerndes SmileySmiley

Mir ist um Ostern in den Sinn gekommen, als ich nach der Zeitumstellung auf Sommerzeit aus meinem Wohnzimmerfenster schaute. Es müsste doch besser wieder eine Gardine davor, damit durch das Süd-Fester die Sonne besser “gefiltert” wird. Aber einerseits eine Gardine kaufen ist bei den Abmessungen meines Fensters von zweimal 210cm Höhe x 85cm Breite ein guter Batzen Geld nötig, meine selige Ur-Großmama hatte vor 12 Jahren für die ersten Gardinen des Wohnzimmerfensters, weil Sondermaße über 500,- DM bezahlt, und dann sieht es nachher doch nicht so aus, wie ich mir es vorgestellt habe … und Baumwolle für selbstgemacht kostet mich ‘über den dicken Daumen’ gepeilt, um die €50,- für das gesamte Fenster.

Also war die Idee “selbst ist die Frau” und eine Gardine häkeln sollte doch nicht so schwer sein geboren … Engel

Da ich meiner Mutter ein Handarbeitsbuch abgeschnackt habe, wo ein Mustervorschlag für eine Gardine drin ist, ich mich aber nicht wirklich entscheiden konnte, ob ich den alleine so lasse, kam mir noch ein Bild eines Greifen, wie er auch auf dem Pommerschen Wappen zu sehen und in der slawischen Mythologie beschrieben ist, in die Finger und mir keimte die Idee, beides zu einer Rollo-Gardine zu kombinieren.

Unten das Muster aus dem Buch, was sich gut wie ein Rollo raffen lässt und oben wo auch den Rest des Jahres ins Wohnzimmer die Sonne blendet soll der Greif aus bunter Filethäkelei diesen Blendeffekt filtern.

Hier ein erster Musterentwurf des Greifen und Fotos vom Work-In-Progress-Stadiums:

1RapportHaekelgardine

Das ist der erste fertige Rapport des Musters für die untere Sektion als Detailaufnahme. Ihr findet dieses Muster in dem Buch “Alles über Handarbeiten” vom Lingen Verlag Köln aus dem Jahre 1986 auf Seite245 und Seite254. Das Buch ist antiquarisch noch erhältlich.

pomgreiff-brettchen-2-30032013

Das Wappen des Herzogtums Pommern über Handarbeitssoftware gerastert. Dafür verwendet wurde 'Guntrams Tabletweaving Thingy' in der ‘Brocade’-Funktion. Berechnet ist es für Filethäkeltechnik mit einfachen Stäbchen und Häkelnadelstärke 2,5mm. Garn ist Baumwolle mit 155lfm/50g. Das Größenverhältnis der Stäbchen laut Maschenprobe beträgt Höhe 1cm / Breite 0,5 cm. Hier bereits mit einem Stauchungsfaktor von 50% berücksichtigt.

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So und hier der Zwischenstand von heute Nachmittag, es sind trotz Kieferschmerzen  nach einer ZahnOP von letzter Woche bereits 2 1/2 Rapporte Smiley *stolz bin*

Freitag, 12. Oktober 2012

Stettin [7] – Nachtrag nach einem Bibliotheksbesuch in Travemünde

Nachdem ich vor ein paar Tagen die Vereinsbibliothek des Pommerschen Greif in Travemünde aufgesucht habe, könnte ich mich ein bisschen ärgern. Denn nach der dort vorhandenen Literatur sind einige Dokumente, vor allem Grundbucheinträge meiner Pommerschen Vorfahren voraussichtlich noch in Stettin erhalten, und ich habe die Gelegenheit zum Nachforschen auf der Reise nicht wirklich genutzt aber warum sich über ungelegte Eier aufregen, dann gibt es halt andere Möglichkeiten an die Dokument-Kopien zu kommen.

Vielleicht kann ich ja in knapp einem Jahr ein paar Sachen so hinbiegen, das ich mehrere Stationen auf eine Tour legen kann… Nachdenkliches Smiley

Der Herbst ist da und meine Ahnen wollen neu sortiert werden

hallo liebe Leser,

bevor ich anfange zu erzählen eine kurze Anmerkung; ich hoffe das ich meinen Blogger-Stilelemente beibehalten kann, da ich ganz neu versuche mit einem externen Bloggerprogramm zu schreiben Zwinkerndes Smiley.

Aber nun zu dem was ich erzählen wollte.
Seit letztem Winter bastle ich an einem meiner Familienzweige rum und versuche den sinnvoll zusammenzusetzen. Ansätze waren mir mit Hilfe von netten Mitforschern bereits im Frühjahr 2012 gelungen, aber dann kam der Sommer und ich habe mich um meine Mittelalterdarstellung gekümmert. Die Notizen blieben liegen und schlummerten den Sommer über vor sich hin. Es kamen im Sommer auch noch ungeplant und per Zufall Information zu Nachfahren also um x-ecken Verwandtschaft, dazu.

Also hieß es jetzt im Oktober, Ahnenprogramm reaktivieren und eingeben bis die Fingerspitzen streiken und der Kopf raucht.
Bedanken möchte ich mich auch noch einmal öffentlich bei meinen Vereinskollegen vom Pommerschen Greif , die mir über unsere Mailingliste nach meinem Hilferuf Tipps und Links zumailten, sodass das Projekt partitionierten Familienzweig vermutlich gelungen ist. Denn das Problem bestand darin, das ein Geburtsort nicht auffindbar war.
Aufgelöst hat sich das folgendermaßen. Einerseits ein Lesefehler meinerseits:
Ich habe in Sütterlin das ee als u gelesen und dann war die Gemeinde zu heutiger Zeit ein Ortsteil einer Samtgemeinde geworden, die jetzt einen Doppelnamen führte.
Aber nun passt es und die Entfernung ist in der Zeit meiner Altvorderen binnen eines guten Tagesmarsches auch überwindbar gewesen und damit stimmig.

Die 2. Überraschung kam aus dem ganz hohen Norden, aus Dänemark; ein Mitglied der Vereinsmailingliste wies mich auf eine Namensgleichheit und ähnliche Geburtsorte in historischen dänischen Volkszählungslisten hin. Ich bin gespannt was dabei herauskommt.


Denn bereits jetzt umfasst mein geografisches Suchgebiet schon folgende Ausdehnung:

  • Am weitesten im Westen: Koblenz
  • Am weitesten im Osten: eine Linie zwischen Westpreußen (Danzig) und Posen
  • Am weitesten im Süden: Den Großraum Erlangen (Bayern)
  • Am weitesten im Norden: Schleswig-Holstein

Sollte von meinen Nordlichter-Ahnen einer eine Familien-Verbindung nach Dänemark haben, vergrößert sich mein ohnehin schon großes Suchgebiet erneut Verwirrtes Smiley

Montag, 24. September 2012

Stettin[6] - ein vorläufiges Fazit

Zuerst einmal möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei unseren beiden Begleiterinnen und Übersetzerinnen herzlich für die Hilfe und Unterstützung zu bedanken :-)).

Und unserer ORGA kann ich mitteilen, es war sehr viel Programm, sehr interessant und lehrreich. 

Mir hat es ein bißchen die Manschetten vor einer neuen Stadt und auch vor den Arbeitsweisen der Archive genommen und ich denke das ist ein wichtiger Effekt derartiger Touren. Außerdem fand ich es toll einmal mit Leuten sich länger austauschen zu können die ahnliche Interessen haben :-)

Sonntag, 23. September 2012

Stettin [5] - Heute geht's wieder nach hause

So heute letzter Tag und letzte Gelegenheit noch ein bißchen Stettin zu entdecken, denn heute nachmittag gehts wieder auf die Autobahn Richtung Lübeck.

Nach dem Frühstück und Koffer fertig packen, wurde in einer Zusammenkunft gemeinschaftlich Bilanz gezogen, wie allen die Reise gefallen hat. Das Urteil, soweit ich das mitbekommen habe, war durchweg positiv.

Danach ging es für die, die wollten zu einem deutschsprachigen Gottesdienst. Ich bin nicht mit reingegangen sondern habe die Zeit auf einer Bank draußen genutzt, noch einmal Luft zu holen.

Danach ging es noch zu einer Hafenrundfahrt durch den Stettiner Hafen.

Ein paar Fotos von der Wasserseite auf die Innenstadt waren dann doch noch fällig ;-)

  

  

Nach dieser 1stündigen Tour, von der ich finde, das man sie nicht unbedingt machen muß, jedoch ist die Kombination von Hafengelände und Natur(schutzgebieten) schon etwas besonderes. Aber vielleicht war ich auch sschon von den Tagen vorher zu kaputt um für die Schiffstour noch aufnahmefähig zu sein ;-)...

Danach ging es zurück ins Hotel die unser Gepäck bis zur Abreise in einem Raum weggeschlossen hatten und unser Bus stand kurze Zeit später vor der Tür um uns wieder nach Travemünde zu fahren.

Auf dem Rückweg habe ich sobald mein Handy wieder deutsches Netz hatte bereits im Bus angefangen den Reisebericht fertigzuschreiben und hochzuladen und bitte daher die Schreibfehlerteufel zu entschuldigen ;-) ^^

Wir waren gegen 19:00h wieder in Travemünde und alle haben sich dann auf ihre Wege gemacht.... 

Samstag, 22. September 2012

Stettin [4] - vormittags abseilen und nachmittags wieder volles Programm

heute morgen habe ich mich nach dem Frühstück aus dem Programm "abgeseilt" und bin noch einmal ins Stadtmuseum während der Rest der Gruppe sich zu einer Führung auf dem Stettiner Zentralfriedhof getroffen hatte.

Ich war kurz vor Öffnung am Museum und wurde dann um 10:00 h eingelassen und hatte quasi die gesamte Mittelalterabteilung für mich ;-) .
Die Mitarbeiter des Museums waren sehr nett zu mir, da eine unserer Übersetzerinnen am Vortag bereits den Grund meines heutigen Besuches erklärt hatte. Ich bekam, als ich auf dem Fußboden liegend die unteren Teile der Vitrinen en detail begann zu fotografieren ein kleines Sitzkissen, da das Museum im Erdgeschoß über einen Steinfußboden verfügt. Die Aufteilung der Zeitabschnitte des Museums kann man sich wie folgt merken: 

  • Erdgeschoß = Beginn der Besiedlung und Mittelalter
  • mittlere Etage = Beginnende Neuzeit, 30jähriger Krieg bis ins 19/20. Jahrhundert
  • eine spezielle Präsentation über das 20.Jahrhundert mit einem beispielhaften Vergleich wie Lebensläufe eines Deutschen und eines Polen ab ca 1930er Jahre hätten aussehen können.

Zurück zur Mittelalterabteilung...
hier habe ich mir speziell die ersten Vitrinen mit Funden vorgenommen, die sich mit der Zeit 9.-13. Jahrhundert befassen.

Die Rechercheergebnisse erscheinen mir auf den ersten Blick positiv, eine spätere genauere Auswertung wird eine endgültiges Urteil ergeben. 
An interessantesten waren für mich die Funde von Textilien und Handarbeitsgeräten, da ich dabei bin, mich in meiner Darstellung weiter auf dieses Fachgebiet zu spezialisieren.  

Als Treffpunkt war zum Mittag der Hauptbahnhof von Stettin vereinbart worden.

Hier ging es dann in die unterirdischen Bunkeranlage des Bahnhof, die in dem von uns besichtigten Teil aus dem 2. Weltkrieg stammt. 
Für mich eine Gelegenheit ein Gefühl dafür zu bekommen was meine Vorfahren während dieser Zeit in Hamburg erlebt haben müssen. Es war sehr eindrucksvoll.

Nach einem Zwischenstop im Hotel ging es später am Nachmittag zur Kultur-Gesellschaft der deutsch-polnischen Minderheit, wo es 2 weitere Vorträge gab ...

Einmal über die Entwicklung des Luftverkehrs in der 1.Hälfte des 20.Jahrhunderts in Bezug auf die insgesamt 4 Standorte in Stettin als Drehkreuz für Flugzeuge, die auf land- oder wassergestützte Landebahnen angewiesen waren, da früher bei Flügen über Wasser Flugzeuge mit Schwimmkufen bevorzugt wurden.

Der 2.Vortrag war einer, der ein sehr interessantes und vielleicht auch kontroverses Thema beinhaltete. Er wurde von einer jungen polnischen Doktorandin gehalten die in Posen, Augsburg und München Geschichte studiert hat.  

Es ging um die wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema "Vertreibung aus polnischer Sicht". Die Doktorandin berichtete bei ihrer persönlichen Vorstellung darüber das ihre Großeltern aus Lemberg stammten und nach dem 2. Weltkrieg von dort weg mußten und sich dann in Stettin ansiedelten; genauso wie auch viele Deutsche zur damaligen Zeit aus dem Stettiner Raum in den Westen gehen mußten. Sie erklärte auch, das das Schicksal vieler Deutscher aus Pommern erst in den 1990er Jahren in Polen nicht mehr totgeschwiegen wurde und man langsam auf polnischer Seite versucht sich damit zu beschäftigen. Der Vortrag selbst handelte dann von der wissenschaftlichen Definition von Vertreibung wie es in den verschiedenen Ebenen von der persönlichen oder wissenschaftlichen bis zur politischen Ebene definier- und interpretierbar ist.

Anschießend war Gelegenheit für ein bißchen Freizeit.... im Angebot waren ein Konzert mit Musik aus dem Barock im Stadtmuseum oder einfach einmal Luft holen und in Ruhe essen gehen. Ich war mit einigen anderen in der Altstadt essen und habe noch einmal mir Piroggen bestellt. Hier habe ich gemerkt wie unterschiedlich diese schmecken können. Denn hier waren sich nicht noch einmal in der Pfanne angeröstet wie im Alt-Stettin was ich geschmacklich leckerer fand

Später am Abend haben wir uns (fast) alle noch im Café22 oberhalb des Hotels Radison für einen Blick über das nächtliche Stettin getroffen. Empfehlenswert ist, damit man den Blick bei Nacht genießen kann, vorher einmal bei Tag dort oben gewesen zu sein. Von der Atmosphäre erinnert das Café mich ein bißchen an das Restaurant im Hamburger Fernsehturm das früher einen Blick über Hamburg bot. Was im Café22 in Stettin noch das Tüpfelchen auf dem i wäre, wäre eine sich drehende runde Platform wie es früher in Hamburg gab um beim gemütlichen Sitzen einmal alle Ansichten Stettins mitzubekommen.

Freitag, 21. September 2012

Stettin [3] - Dritter Tag - Noch mehr Input

Hallo liebe Leser,

heute waren wir zuerst in der Jacobi-Kirche, früher evangelisch, heute die Hauptkirche des Erzbistums Stettin. Viel spektakuläres zu sehen gab es im Kirchenschiff nicht, da die Kirche gerade saniert wird. Aber der Turm war offen und wir sind mit Fahrstuhl hochgefahren. Die Aussichtsplatform ist verglast und man hat einen tollen Rundumblick über die Stadt.

 

Anschließend gings in die Stadtbibliothek in Stettin, die auch für das Umland zuständig ist und viele alte Schriften aufbewahrt.
Dort gab es 2 Vorträge, einmal von einem Mitreisenden, ein pensionierter Bibliothekar zu dem Begründer der Stettiner Bibliothek Anfang des 20.Jh. und den Einfluß des Begründers der Stettiner Bibliotheksschule auf das gesamte Bibliothekswesen. Eine Ergänzung kam von jemandem aus der Leitung der Stettiner Bibliothek. bei beiden Vorträge wurde 2 sprachig gefahren, also der deutsche Vortrag einsprechend ins polnische übersetzt und beim 2. Vortrag umgekehrt. Dadurch zog sich das natürlich etwas in die Länge und wir mußten zeitlich umdisponieren...

Nach einem turboschnellen Mittagsimbiß ging es dann ins Stettiner Schloss... es ist gerade frisch saniert und toll wiederhergestellt.
Einmal ist dort die Gruft der pommerschen Greifenherzoge (die Linie starb im 17.Jh aus) andererseits gibt es dort ein paar Funde aus dem 10.-13. Jh in Vitrinen zu sehen...

Danach ging es noch geschlossen ins Stadtmuseum von Stettin.

 
Die Museumsleiterin führte uns selbst durch die Räume.
Was sie ausließ und ich Samstag vormittag alleine nachholte, ist der Ausstellungsraum mit den archäologischen Funden aus dem Mittelalter. Beginnend mit dem 9/10 Jh in der slawischen Zeit :-))
Denn mit einer so großen Truppe wie wir es sind ist ein ruhiges recherchieren nicht wirklich möglich, daher klinke ich mich einmal aus um die Gelegenheit zu nutzen mir die hiesige regionale Fundlage genauer in Augenschlein zu nehmen.

Danach ging es noch schnell, weil Freitag abend, in die Wechselstube, hier lohnt sich das Vergleichen, denn z.B. die Fa Kantor hat je nach Lage der Filiale auch unterschiedliche Kurse.

Abends waren wir zum Dinner im Restaurant Alt-Stettin, was sich im Hotel Victoria befindet. Die Einrichtung ist eine Mischung aus Antiquitäten und gesammeltem aus der Zeit vor 1945. Dies gibt dem Restaurant einen urig-heimeligen Touch, man fühlt sich ein bißchen wie in Großmama's guter Stube. Ich habe hier das erste Mal Piroggen probiert (die vegetarische Variante ;-) ) und ich bin richtig angetan von dem Gericht...  Es ist einfach, lecker und macht in der richtigen Menge "pappsatt" :-)).

Donnerstag, 20. September 2012

Stettin [2] - ein Vortragsmarathon der besonderen Art

So hier der Bericht über den 2. Tag:

Über den Tag verteilt haben wir heute insgesamt 4 Vorträge gehört. 1 Vortrag im Stadt- und Staatsarchiv von Stettin
und 3 im Bonhöferhaus, ein Gebäude das früher das tschechische Konsulat beherbergte...

Sie beschäftigten sich mit folgenden Themen:

  1. über das Stadt- und Staatsarchiv in Stettin 
    dieser Vortrag wurde vor Ort gehalten und gab einblicke in die Arbeitsweise des Archivs, dem Sachstand der online veröffentlichten Daten, das Benutzen der speziellen Suchmaschinen des Stettiner Archivs und auch einen Exkurs über die Onlinesuchmaschienen der Datenbanken in bezug auf Familienforschung für ganz Polen
  2. über die Arbeitsweise des Archivs in Koszalin und seiner Außenstellen.
    hier wurden einige von den Stettiner Gepflogenheiten abweichenden Arbeitsweisen von eine der Mitarbeiterinnen vorgestellt und einige Sachen vertieft, die wir vormittags schon im Stettiner Archiv in deren Vortrag erklärt bekamen.
  3. über die Zeit der Herschaft der schwedischen Könige in Pommern von ca 1670-1720
    nach Ende des 30jährigen Krieges erhielt Schweden das Gebiet von Vorpommern bis etwas östlich von Stettin nachdem der letzte pommersche Herzog aus dem Geschlecht der Greifen ohne direkten Erben verstorben war. 
    Der Vortrag beschäftigte sich insbesondere mit der Erhebung der Vermögensverhältnisse der Bevölkerung, damit die Besteuerung entsprechend festgesetzt werden konnte. Dafür wurden die Grundstücke und Häuser registreiert und beschrieben, zuerst auch noch mit Zeichnungen später dann nur in Berichten. In diese Berichte flossen auch Angaben über Beruf Familienstand- und verhältnisse ein, sodas man als Ahnenforscher einen guten Anhaltspunkt und Überblick aus den erhaltenen Dokumenten bekommen kann.
  4. ein Vortrag über die Kriegsgräberstätte (Friedhof) südlich von Stettin 
     hier ging es um zivile und militärische Opfer des 2. Weltkrieges und die Arbeitsweise des Verwalters in Bezug auf Exhumierung, Identifizierung und Wiederbestattungen der Opfer. 

Im Bonhöfer-haus gab es dann auch Abendessen und ich als Vegetarier bekam ein leckeres Extraessen aus Gemüse und Reis :-)) während die anderen sich am Büffet bedienten

Mittwoch, 19. September 2012

Stettin [1] - eine Ahnenforscher-Seminar - Der Anreisetag

Hallo liebe Leute,

die nächsten Tage schreibe ich offline aber lesen könnt ihr es erst wenn ich wieder ins Netz komme.

Heute morgen klingelte zu um 05:00 h der Wecker und ich habe mich aus den Federn gezogen, da sich für ca. 06:30 h  mein Fahrdienst nach Travemünde angekündigt hatte.
Treffpunkt war gegen 08:00 die Ostseeakademie in Travemünde und Abfahrt gegen 09:00.
Da wir nicht so viele sind die sich mit dem Bus chauffieren lassen kam ein 19-Personenbus für uns...

 

Der Busfahrer hat uns nach gut 4 Stunden Fahrzeit pünklich vor dem Hotel in Stettin abgesetzt, wo nach Zimmerverteilung und ein bißchen akklimatisieren, ein erstes Beschnuppern auf dem Plan stand und anschließend ging es in einen der Konferenzräume um bei einem Vortrag einen Überblick von Stettin und einen ersten Abriss der geschichtlichen Zusammenhänge zu bekommen. 
Danach gab es im Hotel ein einfaches Abendessen und anschießend einen Bummel durch die Stettiner Altstadt. Wir sind dort in der Nähe des Alten Rathauses von Stettin, das heute das Stadtmuseum beherbergt, noch geschlossen eingekehrt um den ersten Tag und seine Eindrücke ausklingen zu lassen